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    Schülerparlament

    Unser Kinderparlament – Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden

    Demokratie beginnt dort, wo Kinder erfahren: Meine Meinung zählt! Im Kinderparlament lernen unsere Schülerinnen und Schüler, Verantwortung zu übernehmen, ihre eigenen Ideen einzubringen und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Sie erleben, dass sie ihr Schulleben aktiv mitgestalten und mit ihren Anliegen etwas bewegen können.

    Das Kinderparlament schafft einen Raum, in dem Themen, Wünsche und Fragen besprochen werden, die für viele Kinder unserer Schule wichtig sind. Gemeinsam wird diskutiert, nach Lösungen gesucht und überlegt, welche Ideen umgesetzt werden können. Dabei lernen die Kinder, anderen zuzuhören, unterschiedliche Meinungen auszuhalten, Kompromisse zu finden und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.

    Viele Fähigkeiten, die die Kinder bereits im Klassenrat erwerben, können im Kinderparlament weiterentwickelt und angewendet werden.

    Wer gehört zum Kinderparlament?

    Jede Klasse wählt zu Beginn des Schuljahres eine Vertreterin bzw. einen Vertreter sowie eine Stellvertretung für das Kinderparlament. Das Kinderparlament wählt eine Schülersprecherin oder einen Schülersprecher aus dem vierten Schuljahr sowie zwei Stellvertretungen aus dem dritten Schuljahr.

    Die Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Klassen bringen die Anliegen, Ideen und Wünsche ihrer Klasse in die Sitzungen ein und berichten anschließend ihren Mitschülerinnen und Mitschülern von den Ergebnissen.

    Die Kinder des 1. Jahrgangs nehmen ab dem zweiten Schulhalbjahr an den Sitzungen teil. Die Vertreterinnen und Vertreter werden, wenn möglich, nicht jedes Schuljahr neu gewählt. So können sie Verantwortung übernehmen und die Arbeit des Kinderparlaments über einen längeren Zeitraum mitgestalten.

    Begleitet wird das Kinderparlament von zwei Lehrkräften sowie der Schulleitung.

    Gemeinsam für Greven – das Kinderparlament der fünf Grundschulen

    Demokratische Mitbestimmung endet nicht an unserer Schultür. Alle fünf Grevener Grundschulen treffen sich dreimal im Schuljahr im Rathaus der Stadt Greven zu einem gemeinsamen Grundschulparlament.

    Dort kommen die Kinder aus den verschiedenen Grundschulen zusammen, lernen sich kennen und tauschen ihre Ideen und Erfahrungen aus. Gemeinsam überlegen sie, welche Aktionen an allen Grevener Grundschulen stattfinden können. Gleichzeitig haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Wünsche, Ideen und Anliegen direkt an die Stadt Greven zu richten.

    So erleben die Kinder, dass ihre Meinung nicht nur in der eigenen Schule, sondern auch auf Stadtebene gehört wird und etwas bewirken kann.

    Bereits gemeinsam umgesetzt wurden beispielsweise eine „Bewegte Pause“ sowie ein Tag zu internationalen Spielen, die an allen Grevener Grundschulen durchgeführt wurden.

    Das gemeinsame Grundschulparlament zeigt den Kindern ganz konkret: Wenn wir unsere Ideen gemeinsam einbringen, können daraus echte Veränderungen entstehen.

    So arbeitet unser Kinderparlament

    Unser Kinderparlament trifft sich ungefähr zweimal pro Halbjahr. Die Termine werden zu Beginn des jeweiligen Schulhalbjahres festgelegt. Die Sitzungen finden in den Räumlichkeiten der OGS statt.

    Vor der Sitzung werden die aktuellen Anliegen gesammelt und eine Tagesordnung erstellt. Die Schülersprecherin bzw. der Schülersprecher verteilt die Einladung an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kinderparlaments.

    Die Ergebnisse und Beschlüsse der Sitzungen werden festgehalten und anschließend von den Kinderparlamentsvertreterinnen und -vertretern in die Klassen getragen. So bleiben alle Kinder informiert und können sich mit ihren Ideen und Rückmeldungen an der weiteren Arbeit beteiligen.

    Informationen, Fotos und die Namen der Mitglieder des Kinderparlaments finden sich außerdem an unserer Pinnwand im Eingangsbereich.

    Unsere Kinder gestalten mit!

    Das Kinderparlament ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schulkultur. Die Kinder erfahren, dass Mitbestimmung bedeutet, zuzuhören, eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu bewegen.

    Damit wird Demokratie für unsere Kinder nicht nur erklärt, sondern im Schulalltag erlebt und gelebt.